Kategorie: Sexkinos
Sexkinos sind Kinos, die vorrangig eine ganz bestimmte Sparte an Filme zeigen. Dabei handelt es sich um Filme mit pornografischen Inhalt, sogenannte Pornofilme, daher nennt man die Sexkinos auch umgangssprachlich Porno- oder Erotikkino. Zutritt zu diesen Lichtspielhäusern haben nur Erwachsene. Leider verschwinden immer mehr Sexkinos, da aufgrund der Möglichkeit Pornofilme auf Video oder DVD zu Hause zu schauen oder auch im Internet, die Nachfrage nach Sexkinos deutlich sank. Besonders das Internet mit seiner schnellen Erreichbarkeit an pornogradfischen Inhalten setzt nicht nur den Sexkinos deutlich zu, bietet aber auch verschiedene neuen Möglichkeiten.
Jedoch ist der Besuch eines Sexkinos ein ganz besonderes Erlebnis, einmal einen erotischen Film mit anregenden Szenen und attraktiven Darstellern auf großer Leinwand zu verfolgen. In Sexkinos gibt es auch Séparées, in denen man sich den Film zu zweit anschauen kann und wenn man inspiriert wurde, privat genug ist, um sich auch der Stimmung hingeben zu können.
Geschichte des erotischen Films und der Sexkinos
Seit dem Moment, als die Bilder laufen lernten, spielte auch der erotische Film eine wichtige Rolle. So gab es auch eine stattliche Zahl erotischen Filmen während der Stummfilmzeit, wenn auch ihr Potential ohne Ton nicht vollends ausgeschöpft werden konnte. Die Ende des 19. Jahrhunderts produzierten erotischen Filme nannte man Stag-Filme, in den neben dem Sexakt auch oft Striptease gezeigt wurde.
Im Jahr 1899 eröffnete der Schauspieler Otto Pritzkow in Berlin das erste Kino, welches den Namen „Abnormitäten- und Biograph-Theater“ trug, das mit Sicherheit auch den einen oder anderen erotischen Film gezeigt hat. Die Filme mit erotischem Inhalt wurden jedoch schnell in den Untergrund verdrängt bis Mitte der Siebziger Jahre, als mit dem Inkrafttreten des neuen Sexualstrafrechts Pornofilme teilweise legalisiert wurden. So entstanden ab 1975 die ersten legalen Sexkinos mit der Bezeichnung „Pam Pam“.
In Berlin gibt es einige Sexkinos am berühmten Zoologischen Garten, in dessen Nähe sich auch das wahrscheinlich umfangreichste Beate-Uhse-Museum befindet, aber natürlich auch in verschiedenen anderen Teile der Spree-Metropole.




