Kategorie: Bordelle
Karl-Marx-Str.13
In Bordellen oder auch als Freudenhäuser bekannten Einrichtungen bieten Frauen, aber auch mitunter Männer gegen Geld sexuelle Dienstleistungen der unterschiedlichsten Art an. Diese besonderen Etablissements gibt es in vielen Städten und somit auch eine stattliche Anzahl in Berlin, Deutschlands Haupt-, aber auch größte Stadt. Bordelle sind keine Erfindung der Neuzeit, bereits in der Antike gab es Bordelle, wie verschiedene archäologische Zeugnisse belegen.
Geschichte der Bordelle
Bereits den Römern und Griechen waren Bordelle nicht unbekannt, viele waren auch Bestandteil verschiedener Kulte. In Ephesos beispielsweise waren Bordelle Bestandteil des Aphroditekultes, der Göttin der Liebe und somit mit in den Tempel integriert. Darin boten Tempeldienerinnen Männer ihren Körper zur Huldigung der Liebesgöttin an. Weiterhin gab es auch sogenannte Hetären. Das waren Gesellschafterinnen in höheren Kreisen, die nicht nur mit Musik und Tanz die Herren erfreuten, sondern auch mit kultivierten Gesprächen und natürlich auch mit ihren weiblichen Reizen.
Auch nach Ende der Antike waren Bordelle nicht verschwunden. Im Mittelalter gab es Badehäuser, in denen auch oft Frauen ihren Körper anboten und auch in anderen Jahrhunderten waren Bordelle gern besuchte Orte des männlichen Geschlechts. Bordelle waren Lasterhöhlen, dienten aber auch als Ort für politische Intrigen und Verrat und mitunter vergnügte sich auch der eine oder andere Monarch in ihnen.
Berliner berühmte Bordelle
Berühmte Berliner Bordelle sind beispielsweise der ehemalige Salon Kitty, welcher in der Zeit des Nationalsozialismus (1933–1945) auch der Spionage diente und das sowohl von den Alliterierten wie auch von den Nazis. Die darin arbeitenden Prostituieren waren speziell in verschiedenen Befragungstechniken geschult und der ganze Salon war verwanzt. Ein weiteres berühmtes Freudenhaus war das Berliner Bel Ami, welches laut Playboy-Magazin der „edelste Club Deutschlands“ war und immer noch ist.
Unterschied zum Laufhaus
Neben Bordellen gibt es aber auch Laufhäuser. Diese heißen so, da die Freier auf einem langen Flur entlanggehen und sich ihre Partnerin aussuchen, die in den jeweiligen Zimmern warten. Diese Zimmer können individuell für eine bestimmte Zeit gemietet werden, sodass immer unterschiedliche Damen in ihren auf Kundschaft warten. In einem Bordell arbeiten die Damen regelmäßig für einen festen Lohn für den Betreiber des Bordells.





